Eingewöhnung

Im Kindergarten wird die Eingewöhnung individuell auf Kinder und ihre Familien ausgerichtet.

In der Krippe wird die Eingewöhnung am Berliner Eingewöhnungskonzept orientiert. In der Regel wird eine Zeitphase von 2 (bis 3) Wochen benötigt.
Die Phasen in der Krippe sind folgendermaßen aufgebaut und werden stets auf die Kinder und ihre Familien ausgerichtet:

1. Phase:

3-tägige Grundphase, Kind hält sich für eine individuell abgestimmte Zeit mit der Bezugsperson (z.B. Elternteil) in der Einrichtung auf (bis zu 1,5 Stunden). Es finden keine Trennungsversuche statt. Die Bezugserzieher*In (pädagogische Fachkraft) nimmt vorsichtig Kontakt mit dem Kind über Spielangebote auf.

2. Phase:

Erste Trennungsversuche finden statt. Die Bezugsperson (z.B. Elternteil) verlässt den Gruppenraum, nachdem sie sich vom Kind verabschiedet hat. Je nach Reaktion des Kindes dauert die Trennung zwischen wenigen Minuten bis zu maximal einer halben Stunde. In dieser Zeit hält sich die Bezugsperson (z.B. Elternteil) außerhalb der Sichtweite aber innerhalb der Einrichtung auf.

3. Phase:

Stabilisierungsphase: Wiederholung von Trennungen und Verlängerung der Zeitphasen. Die pädagogische Fachkraft übernimmt zunehmend die Versorgung des Kindes. Je nach Reaktion und Verhalten des Kindes auf die Trennung dauert die Eingewöhnung in der Regel 2 Wochen (gelegentlich bis zu 3 Wochen).

(Vgl. Braukhane, Katja & Knobeloch, Janina (2011): Das Berliner Eingewöhnungsmodell – Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung. Verfügbar unter https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_Braukhane_Knobeloch_2011.pdf. (Zugriff am 28.03.2022)